Unterstützung der EU-Außenpolitik

 

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Die Erweiterungspolitik der Europäischen Union und die Europäische Nachbarschaftspolitik (ENP) umfassen zielgerichtete Maßnahmen zur Förderung der Zusammenarbeit zwischen speziellen Gruppen von Drittländern sowie EU-Organen und -Einrichtungen. Während die Erweiterungspolitik die Kandidatenländer und potenziellen Kandidaten für den Beitritt zur EU betrifft, ist die ENP direkt auf die Zusammenarbeit mit 16 Ländern an den unmittelbaren Außengrenzen der Union ausgerichtet. Die Kommission unterstützt die Kandidatenländer und potenziellen Kandidaten durch das Instrument für Heranführungshilfe (IPA) und die 16 Nachbarländer durch das Europäische Nachbarschafts- und Partnerschaftsinstrument (ENPI). Eine wichtige Rolle hierbei spielt auch das Instrument für Informationsaustausch und technische Unterstützung (TAIEX).

Die ECHA leistet in beiden Politikbereichen Beiträge zum sachgerechten Chemikalienmanagement. Dabei ist es das Hauptziel der Agentur, Drittländer auf technischer Ebene beim Verständnis der Regulierungsaktivitäten der ECHA im Bereich Chemikaliensicherheit und bei der entsprechenden Ausrichtung der eigenen Aktivitäten zu unterstützen.

Seit 2009 führt die ECHA ihre eigenen IPA‑Projekte durch, die schwerpunktmäßig auf die Durchführung von erläuternden und Schulungsveranstaltungen für Behörden aus Empfängerländern ausgerichtet sind. Das erste Projekt endete im November 2011 und das zweite im November 2014. Unser drittes Projekt deckt den Zeitraum von September 2015 bis Februar 2018 ab.

Die Beteiligung der ECHA an TAIEX-Veranstaltungen zum Chemikalienmanagement in IPA- und ENPI-Empfängerländern erfolgt auf der Basis von Adhoc-Einladungen.

Für den Dialog zwischen der EU und ihren Hauptpartnern wie China, Korea und der Russischen Föderation im Bereich Regulierung und Handel stellt die Agentur Unterstützung in Form von Informationen über den Stand und die Umsetzung von REACH und CLP bereit.