Muss ich ersetzen?

Infolge der Erfassung von Daten über die Wirkungen eines chemischen Stoffs auf die menschliche Gesundheit und die Umwelt kommen Sie möglicherweise zu dem Schluss, dass Sie die von Ihrem Stoff ausgehenden Risiken reduzieren können.

Dieses Wissen an sich führt möglicherweise dazu, dass Sie nach sichereren Alternativen suchen.

Gemäß den Rechtsvorschriften der EU kann bei den gefährlichsten Stoffen jedoch von Ihnen verlangt werden, dass Sie diese ersetzen.

Gesetzliche Anforderungen schaffen neue Möglichkeiten

Im Lauf der Zeit werden die gefährlichsten Stoffe gemäß der REACH-Verordnung als besonders besorgniserregende Stoffe identifiziert. Diese Stoffe können anschließend gesetzlichen Anforderungen unterliegen, um die von ihnen ausgehenden Risiken zu bewältigen. Es ist von wesentlicher Bedeutung, dass Sie verfolgen, welche Regelungen für Ihre Stoffe bestehen, z. B. ob sie als besonders besorgniserregende Stoffe identifiziert wurden oder ob Vorschläge bezüglich ihrer Beschränkung oder des Erfordernisses der vorherigen Zulassung bestehen, bevor sie verwendet werden dürfen. Auf diese Weise können Sie die Wahrscheinlichkeit ermitteln, dass diese Stoffe strengeren gesetzlichen Anforderungen unterliegen werden, und sich rechtzeitig vorbereiten.

Die gesetzlichen Anforderungen zu antizipieren, stellt eine intelligente Strategie dar. Möglicherweise stehen bereits bessere und sicherere Alternativen zur Verfügung, die Ihrem Unternehmen neue Möglichkeiten eröffnen können. Es ist nun einfacher, die Eigenschaften von potenziellen Alternativen zu ermitteln, da mehr Informationen zur Verfügung stehen. Die zu Stoffen erfassten Daten stehen auf der Website der ECHA zur Verfügung, was Ihnen hilft, fundierte Entscheidungen zu treffen.

Substitution gefährlicher Stoffe in anderen Rechtsvorschriften

Die Substitution von gefährlichen Chemikalien stellt auch einen Teil der Biozidverordnung dar. Durch die Verordnung wird die Verwendung einiger gefährlicher Stoffe ausgeschlossen. Sie verlangt zudem, dass Produkte mit Stoffen, die als zu ersetzende Stoffe eingestuft wurden, im Vergleich mit anderen, ähnlichen verfügbaren Produkten bewertet werden. Dies kann zu einer Beschränkung der Zulassung für die Biozidprodukte führen.

Durch die EU-Arbeitsschutzvorschriften werden den Arbeitgebern ebenfalls Pflichten auferlegt. Soweit dies möglich ist, sollten Arbeitgeber gefährliche Chemikalien durch Chemikalien oder Verfahren ersetzen, die weniger - oder gar nicht - gefährlich sind.

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